Zur offiziellen Registrierung der wissenschaftlichen Namensgebung (Nomenklatur) bedient man sich in der Regel des Lateinischen, der traditionellen Wissenschaftssprache. Jeder Artname besteht aus zwei Teilen: dem Gattungsnamen sowie der eigentlichen Artbezeichnung.
Der Name einer neu entdeckten Art ist vom Wissen- schaftler
innerhalb international festgelegter Regeln frei wählbar. Danach kann
eine neue Art etwa nach ihrem Fundort, aber auch nach einer Person benannt
werden.
Ist diese Person weiblich und heißt zum Beispiel Maya-Valerie, wird
an ihren Namen die Endung “-ae” (Impatiens mayae-valeriae)
angehängt. Ist sie männlich und heißt beispielsweise Theodor,
die Endung “-i” (Impatiens theodori). Bei einer Familie
– zum Beispiel mit Namen Meier – lautet dieser Zusatz “-
orum” (Impatiens meierorum).

Impatiens mayae-valeriae
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WDR5-Interview mit Prof. Dr. Eberhard Fischer, Biologe und Taxonom, zum Thema "Pflanzen und ihre Namen": Die impatiens loki schmidtiae 10:00" |
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